Kohlekorb schont den Grill

Kohlekorb auf Holzkohle

Kohle ins Becken, durchglühen lassen, Gitter drauf, Steak drauf, genießen – Grillen könnte so einfach sein. Wäre da nicht die Liebe zum raffiniert Gegarten. Der Kohlekorb ist nicht unbedingt nötig, eröffnet aber tolle Möglichkeiten.

Dünnes Blech plus heiße Kohlen gleich Loch

Vielleicht ist es dem ein oder anderen Grillfan schon aufgefallen: Wenn heiße Kohlen lange in der Blechwanne des Grills liegen, tut das dem Blech nicht gut. Auch bei sorgfältiger Reinigung und Beachtung aller Sicherheitsmaßnahmen bilden sich schnell stumpfe Stellen, der Lack wirft vielleicht Blasen, dann setzt Rost an. Jetzt ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Grill durchlöchert ist. Beim Rost ist das durchaus erwünscht, in der Wanne nicht. Warum passiert das?

Insbesondere mobile und verhältnismäßig leichte Grills sind aus dünnem Blech gefertigt. Das spart dem Hersteller Material, und der Grillfreund muss nicht so viel Gewicht bewegen, wenn der Grill im Herbst vom Garten auf den Dachboden wandert und im Frühjahr wieder zurück in den Garten. Aus was genau das Blech gefertigt ist, sagen die Hersteller auch nicht. Rostfreier Stahl ist nicht ein einziges Material, sondern eine ganze Gruppe verschiedener Stahlmischungen, die mehr oder weniger hitzebeständig sind.

Problematisch ist dabei, dass manche Stahlmischungen die extrem hohen Temperaturen von aufliegender, gut durchgeglühter Grillkohle eben doch nicht vertragen und reagieren. Was beim langsamen Garziehen über viele Stunden hinweg kein Problem ist (Briketts entwickeln weniger Hitze), ist bei kleinen Holzkohlen infernalisch. Und ist das Blech an einer Stelle erst einmal angegriffen, hält nichts den Verfall auf.

Die Lösung: Ein Kohlekorb

Der Grill wird geschützt, wenn die heiße Kohle nicht direkt mit dem Blech in Berührung kommt. Der Kohlekorb dient als so eine Art Abstandshalter, er hält die Kohlen und schützt damit das Blech.

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Der Kohlekorb erfüllt aber noch einen anderen Zweck. Er ermöglicht es, nur teilweise genutzte Kohlen beim nächsten Grillen ohne größere Suchaktionen in der Asche wiederzuverwenden. Denn die Asche fällt durch die Öffnungen des Kohlekorbs und sammelt sich im dafür vorgesehenen Fach des Grills. Die Kohlen sind zu groß, sie bleiben im Korb. Wird nur zweimal im Sommer gegrillt, ist das fast schon egal – wer den Grill aber jedes Wochenende nutzt, merkt es im Materialverbrauch.

Indirektes Grillen ist schonender für das Grillgut und eröffnet neue Geschmackswelten

Beim indirekten Grillen liegt das Grillgut nicht direkt über der Hitzequelle, sondern zieht langsam gar. Wer ohne Kohlekorb grillt, wird beim indirekten Grillen die glühenden Kohlen einfach auf die Seite an den Rand des Grills schieben und das Grillgut mittig auf den Rost legen. Kohlen arbeiten, wenn sie heiß sind, und sie bleiben dabei nicht zwangsläufig an Ort und Stelle. Wer länger Hitze im Grill braucht, stapelt die Kohle also übereinander. Und dann fällt der kleine Haufen um, die Glut verteilt sich überall – alles nicht so einfach.

Der Kohlekorb stellt eine geschickte Lösung dar. Denn neben den runden Kohlekörben, die den gesamten Kugelgrill ausfüllen, gibt es halbrunde und längliche Varianten. Diese Kohlekörbe sind ideal, um die Glut kontrolliert auf der Seite des Grills zu halten. Beim Smoken und indirekten Grillen, langsamen Garziehen von Fleisch über mehrere Stunden ist das ideal: Es kann mit viel Kohle hohe Hitze entwickelt werden, und die Kohlen bleiben trotzdem immer da, wo sie sein sollen.

Indirektes Grillen ist insofern eine tolle Sache, weil das Grillgut langsam gar zieht und alle enthaltenen Nährstoffe erhalten bleiben. Wo schnelle, hohe Hitzeentwicklung Nährstoffe zerstört, bleiben sie beim indirekten Grillen bei niedrigen Temperaturen erhalten. Das Grillgut entwickelt außerdem eine ganz andere Konsistenz, fällt zarter aus.

Informationen zu den angezeigten Preisen finden sich im Disclaimer.