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]]>Der Anzündkamin ist eher ein Werkzeug, der dabei hilft, dass man Kohle entzündet. Es ist eine sichere Methode zum Anzünden. Er sieht dabei wie ein Eimer. Der Griff befindet sich dabei an der Seite und ist natürlich hitzebeständig. Im unteren Bereich des Anzündkamins befinden sich einige Löcher, die zur Belüftung dienen. Oberhalb dieser Öffnungen ist eine gelochte Brennmaterialauflage angebracht. Ähnlich einem Rost, den man teilweise in Kugelgrills sieht.
Auf diese Auflage wird das Brennmaterial geschichtet. In der Regel dürften das Kohlen und Briketts sein. Im unteren Bereich des Anzündkamins wird leicht entzündliches Material verteilt. Das kann Papier sein oder herkömmlicher Grillanzünder. Durch den Aufbau werden die Flammen und heißen Gase des entzündeten Brennmaterials nach oben durch die Kohlen gesaugt. Es entsteht Glut, die sich von unten nach oben kämpft. Sobald die obersten Kohlen die bekannte weiße Schicht haben, sind die Kohlen durch. Das dauert zwischen 15 und 30 Minuten. Danach kann das Grillmaterial in den Grill geschüttet werden.
Die Verwendung vom Anzündkamin ist sicherer als die Handhabe mit Flüssigbrennmitteln. Bei der Verwendung von Brennspiritus oder Brandbeschleunigern können schnell Verpuffungen entstehen. Zudem kommen dadurch die Kohlen nicht in direkten Kontakt mit dem Anzünder. Obendrein wird dadurch verhindert, dass Gase des Anzünders in das Grillgut ziehen.
Da keine zusätzliche Luftzufuhr nötig ist, geht es einfacher. Und in der Regel auch schneller, so dass zügiger mit dem Grillen begonnen werden. Trotzdem sollte man vorsichtig sein. Der Anzündkamin wird extrem heiß und es kann zu Funkenflug kommen.
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]]>Ein Anzündkamin bezeichnet ein Behältnis, welches nicht nur über einen löchrigen Boden sondern auch über Öffnungen an der Seite verfügt. Diese spezielle Konstruktion macht den Anzündkamin zum Anzünden der Holzkohle besonders effektiv.
Der Grund: Der Grill funktioniert wie ein Kamin. Ist der Grillanzünder erst einmal entflammt und unter den Kamin gesetzt, sorgt die spezielle Konstruktion dafür, dass die heißen Flammen mit ihrem heißesten Punkt direkt an die Kohlen reichen und die heiße Luft schnell nach oben steigen kann.
Der Sauerstoff sorgt für weitere gute Brennbarkeit. In der Folge wird die anfängliche Glut extrem schnell verteilt. Meist dauert es nur wenige Minuten, bis die Kohle die gewünschte Temperatur erreicht hat und zum Grillen genutzt werden kann.
Neben diesem Vorteil ist der Anzündkamin auch deshalb sinnvoll, weil Funkenflug vermieden wird. Der schmale Zylinder sorgt dafür, dass auch ohne Zutun eine ausreichende Glut gebildet wird, die anschließend zum Grillen verwendet werden kann. Das Risiko ist dementsprechend gering. Einzig beim Umschütten der Grillkohlen in den Grill sollte man besser gut aufpassen – denn dann wird’s wirklich knallhei0.
Damit optimal davon profitiert werden kann, müssen jedoch einige Dinge beachtet werden.
Anzündkamin ist nicht gleich Anzündkamin.
Es gibt unterschiedliche Modelle, die aus verschiedenen Materialien gefertigt sind und auch nicht immer dieselbe Qualität aufweisen. Eine kurze Suche bei Amazon fördert die unterschiedlichsten Hersteller zu Tage, die man auch von Grills an und für sich kennt. Mit dabei sind etwa:
Gefragt nach einer Empfehlung würden wir euch den Weber Rapidfire für ungefähr 25 Euro ans Herz legen. Die Bewertungen sprechen für sich.
Wichtig ist, beim Kauf darauf zu achten, dass der Kamin entweder aus Stahlblech oder aus einem rostfreien Material besteht.
Im Hinblick auf die Verarbeitung sind besonders die Griffe wichtig. Diese müssen stabil sein und dürfen sich auch bei großer Hitze nicht verformen. Idealerweise sind sie hitzeisoliert oder der Anzündkamin verfügt direkt über einen zweiten Haltegriff. Dadurch ist vor allem das Umschütten leichter und ungefährlicher.
Im Zweifel kann man aber zur Sicherheit auch immer auf einen Handschuh zurückgreifen.
Vor dem eigentlichen Grillen mit Hilfe eines Anzündkamins sollte lediglich darauf geachtet werden, dass ausreichend viel Kohle verwendet wird. Die Standardmodelle (auch etwa der Aldi Anzündkamin) dürften für fast alle üblichen Kugelgrills etc. reichen.
Will man nur ein BBQ Grill für den Park befeuern, sollte man extra zu einer kleineren Version greifen.
Wie zündet man mit einem Grillkamin die Holzkohle an. Nichts leichter als das. So funktioniert es:
Zunächst füllt man den „Eimer“ bis zum Rand mit handelsüblichen gekauften Kohlen. Dann legt man ein Stück Anzünder in den Grill (oder auf eine andere unbrennbare Fläche), entzündet diesen und stellt anschließend den gefüllten Anzünderkamin über die Flamme.
Dann heißt es bloß: Warten.
Hat die Kohle den typischen hell-grauen Rand, können die heißen Kohlen in den Grill geschüttet werden. Jetzt kann das etwa im Internet gekaufte Fleisch aufgelegt und gegrillt werden.
Übrigens: Nach einem Grillvorgang kann der Anzündkamin direkt erneut verwendet werden. Er kann also sofort wieder in einem separaten Grill oder auf einer feuerfesten Unterlage befüllt werden. Statt der Holzkohle können alternativ natürlich auch Briketts verwendet werden. Zu klein darf die Kohle wie auch das einzelne Brikett allerdings nicht sein. Sonst läuft man Gefahr (uns ist das jedoch noch nie passiert), dass die Kohle durch die unteren Beluftungslöcher hindurch fällt.
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