Weber Kugelgrill Anleitung

Wie genau man einen Grill von Weber aufbaut, erfährt man am besten in den speziellen Bedienungsanleitungen für die Weber Grills – direkt vom Hersteller. Jeder Grill hat so einige feine Unterschiede die man beim Aufbauen beachten muss. Deshalb: wirklich am besten direkt in die beligende Anleitung schauen!

How-To: mit einem Kugelgrill leckeres Fleisch grillen

Kommen wir aber zum schöneren Teil, der Anleitung zum Grillen mit einem Weber Kugelgrill.

Bei einem 54cm Weber-Grill kann man etwa – pro direktem Grillvorgang – eine halbe Packung Holzkohlebriketts einplanen. Diese werden dann in den entsprechenden Behältern platziert. Viele empfehlen eher das indirekte Grillen mit den Weber Kugelgrills. Ob man dieser Anleitung folgen möchte,  bleibt aber jedem selbst überlassen.

Indirektes Grillen mit Weber Grills: die Vorbereitung

Ich jedenfalls kann es nur empfehlen die Briketts in zwei Körben links und rechts oder wahlweise kreisförmig zu platzieren und so indirekt zu grillen. Das Grillfleisch wird bei dieser Art zu grillen einfach in die Mitte gelegt, so dass das Grillgut nicht über der direkten Hitze der Kohlen liegt.

Bevor die Kohlen aber zum indirekten Grillen angeordnet werden können müssen sie erst einmal entzündet werden. Anzündkamine sind dabei keineswegs Luxus sondern absolut hilfreich und notwendig. Schüttet einfach Kohle in den Kamin und setzt unter diesen einen Anzünder. Durch die runde hohe Form zieht die Glut wortwörtlich nach oben. Innerhalb von nur 15 Minuten hat man damit die perfekte Temperatur erreicht.

Sind die Kohlen weiß, können sie in den Kugelgrill geschüttet werden. Weber liefert praktischerweise meiner Kenntnis nach bei allen Kugelgrills Kohlehalterungen mit aus. Diese kann man einfach in das Kohlerost stecken. Die Kohlen können dann dahinter sicher platziert werden. Diese scheinbar einfache Sache sollte man schon allein deshalb machen, weil man dadurch das Fleisch deutlich einfacher warm halten kann – ohne das man das „Fleisch totbrät“. Wer isst denn schon zähes, trockenes Fleisch?

Profis richten sich vor Grillbeginn durch das individuelle Positionieren und Häufen von Kohlen eigene Temperaturzonen ein. Wer es ganz perfekt machen möchte, braucht je Fleischart die passende Temperatur. Ein gutes Steak wird etwa bei 240 bis 250 Grad Celsius scharf angebraten während es bei 140 Grad weiter zieht. Helfen kann (zB. beim Grillen von Fischen) beim Regulieren auch Alufolie. Eingewickeltes Gut wird damit vor direkter Hitze geschützt und im eigenen Sud gebraten.

Beim Grillen – auf Grillgut achten

Beim eigentlichen Grillen ist es keinesfalls mit dem Auflegen von Würstchen auf dem Grillrost getan. Eigentlich sollte das klar sein 😉 aber ich habe schon sehr viele Fälle erlebt, bei dem dann alles aus den Augen gelassen wurde!

Wichtig ist beim Grillen, dass der Deckel geschlossen bleibt. Dadurch wird das Fleisch von der Hitze optimal umgeben.

Regelmäßiges Kontrollieren der Temperatur & Wenden der guten Stücke ist unabdingbar. Und noch etwas: die untere Lüftungs-Öffnung sollte wenn möglich geöffnet bleiben. Wenn es mal zu heiß wird, sollten gleich alle Luftzufuhren geschlossen werden. So vermeidet man angebranntes Grillgut, denn das mag wirklich niemand. Guten Appetit!

Nach dem Grillen ist vor dem Grillen

Die Grillparty ist vorbei, die Gäste sind wieder zuhause. Für euch als Gastgeber hat sich die Arbeit damit noch nicht erledigt. Holzkohlegrills sind von einer ordentlichen Pflege abhängig! Weber verspricht bei seinen Kugelgrills zwar 10 Jahre Garantie auf Kessel und Deckel, aber das bedeutet nicht, dass diese Teile ewig halten würden.

Das Grillrost muss noch während es heiß oder warm ist mit einer guten Edelstahlbürste gereinigt werden. Rückstände der Kohle im Kessel sollten auch entfernt werden. Ein besonderes Augenmerk mus aber natürlich auf das Grillrost gelegt werden. Ab und an bleiben schon einmal Fleischstücke haften – die kann man am besten im noch heißen Zustand beseitigen.