Der Beitrag Eine Beispiel-Einkaufsliste für den nächsten Grillabend mit Freunden erschien zuerst auf Holzkohle-Grills.de.
]]>Auf dem Grill aufgelegte Kleinigkeiten auf der Terasse, dem Balkon oder im Garten schmecken (fast) jedem und sind Zeichen der Gastfreundschaft.
Eine Einkaufsliste für den Grillabend hilft dabei, dass man im nächstgelegenen Supermarkt nicht die Dinge, die zu einem gelungenen Abend beitragen, nicht vergisst.
Damit es auch wirklich an nichts fehlen wird, haben wir von Holzkohle-Grills.de uns einmal die Mühe gemacht und eine Beispiel-Einkaufsliste geschrieben.
Dabei haben wir uns an dem orientiert, was wir „die Basics“ nennen. Denn klar ist: wer aufwendige Rezepte plant, wie zum Beispiel das Marinieren von Spareribs, kommt um den Einkauf spezieller Zutaten nicht herum.
Die Vorfreude auf die Gaumenfreuden und den verführerischen Grillgeruch beginnt schon beim Erstellen der Einkaufsliste. Natürlich stehen das Grillgut und alle den Geschmack betreffenden Zutaten im Mittelpunkt.
Doch was antwortet der Grillmeister, wenn an Fisch- und Fleischtheke nach der Menge gefragt wird? Wie viel Gemüse ist für Spieße notwendig? Welche Gemüseanzahl stillt den Hunger der Vegetarier? Vor jeder konkreten Planung geben wir als allerersten und wirksamen Tipp, nicht hungrig einkaufen zu gehen. Der Appetit setzt Urteilsvermögen und wirtschaftlich sinnvolles Vorgehen oft außer Kraft. Idealer Helfer ist eine strukturierte Einkaufsliste, die auch Anzahl und Mengenangaben enthält.
Eine grundlegende Mengenkalkulation richtet sich nach:
Als durchschnittlicher Richtwerte werden pro Erwachsenem vier- bis fünfhundert Gramm Fleisch und Fisch kalkuliert. Für Kinder ist die Hälfte ausreichend.
Gemüse als Beilage oder zur Ergänzung macht sehr unterschiedliche satt. Bei sehr wasserhaltigen Gemüsen wie Aubergine, Paprika und Tomate reichen zwei bis drei Einzelstücke pro Person aus. Einzelne Kartoffeln und Maiskolben sättigen schneller und runden mit ein bis zwei Exemplaren ab. Für Vegetarier macht die doppelte Menge Sinn. Wenn zur Sicherheit ein Mengenüberhang eingekauft wird, sind Gedanken zu einer möglichen Nachverwertung hilfreich. Kaltes Steak schmeckt auch auf Brot und gegrilltes Gemüse kann in der Pfanne wieder aufgewärmt werden.
Das Herz einer Grillparty ist meist Fleisch und seltener Fisch. Beim Einkauf empfiehlt sich eine Art Abstufung des unterschiedlichen Grillguts.
Steak kann aus Rind, Schwein, Strauß, Känguru und Lamm bestehen. Es stellt oft das edelste Grillgut dar. Um jeden Geschmack und jeden Gaumen, der Abwechslung liebt, zufriedenzustellen, sind zwei Steaks (150 bis 200 Gramm pro Stück) pro erwachsenen Esser eine gute Menge.
Bratwurst als fleischlicher Mittelpunkt ohne Steak sollte mit drei Exemplaren pro Kopf bedacht werden. Als alternative Wahl zum Steak oder anderem Grillfleisch reicht eine bis zwei Würste. Fünf bis sechs kleine Nürnberger Rostbratwürstchen entsprechen dieser Menge.
Bauchfleisch ist ein recht fettes Fleisch und vor allem bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebt. Aufgerolltes Fleisch auf Grillfackeln kommt auf Spießen zum Einsatz. Eine Grillfackel pro Teilnehmer reicht aus, da sich immer Liebhaber und Verschmäher finden.
Ähnliches gilt für Spieße, wobei auch die Gewichtung eine Rolle spielt. Ein gemischter Spieß sollte mit etwa 100 Gramm Fleisch und 200 Gramm Gemüse gerechnet werden. Reine Gemüsespieße verbrauchen bei den Standardlängen von etwa zwanzig Zentimetern grob ein Gemüsestück pro Spieß. Sie werden natürlich auf mehrere Spieße verteilt und die Menge gilt nur als rechnerische Einkaufshilfe.
Für jedes Grillfleisch gilt, es kann aus Huhn, Lamm, Rind, Schwein oder Exotischerem wie Känguru oder Strauß bestehen. Die vier Grundsorten sollten etwa zwei Drittel des Gesamtaufkommens ausmachen.
Fischfilet wie Lachs kann an die Mengenkalkulation für Steaks angelehnt werden. Ganze Fische sind naturgemäß stark von Art und Größe abhängig. Ein in der Länge auf ein normales Grillrost passender kompletter Grillfisch mit Kopf und Schwanz liefert achtzig bis hundert Gramm Fleisch.
Eine entscheidende Anfangsfrage vor dem Einkauf ist, ob Vegetarier am Grillabend teilnehmen. Die pro Kopf kalkulierte Menge an Gemüse zusätzlich zu Fleisch und Fisch muss für jeden Vegetarier ergänzt werden. Dieser „Grünzuschlag“ macht durch Verdoppelung der Einkaufsmengen vegetarische Grillgäste satt und zufrieden.
Folienkartoffeln haben auch deswegen so viele Freunde, weil sie keinen Platz auf dem Grillrost verbrauchen. Die in Alufolie eingewickelten Erdäpfel werden in der Kohle mitgegrillt. Je nach Größe sollten zwei bis vier Kartoffeln pro Kopf geplant werden.
Maiskolben zum Abknabbern sind ein beliebter Spaß und entwickeln durch das Einstreichen mit Butter einen sehr feinen Geschmack. Erfahrungsgemäß reicht ein Maiskolben pro zwei Besucher.
Aubergine und Zucchini werden als marinierte Scheiben auf den Grill gelegt. Da sie einen sehr speziellen Geschmack habe, werden sie meist nur von einigen Gästen geschätzt. Jeweils eine Frucht auf fünf Gäste reicht aus.
Paprika begeistert vor allem auf Spießen zusammen mit Fleisch und anderen Gemüsen. Für jeden Spieß wird etwa eine halbe Paprika kalkuliert.
Ein kleiner Bund Spargel (etwa zehn Stängel) und eine Tomate wird rechnerisch auf etwa zwei erwachsene Grillgäste ausreichen.
Süßkartoffeln können als Folienkartoffeln zu etwa zwanzig Prozent untergemischt oder als marinierte Scheiben auf den Grill gelegt werden. Wie Aubergine und Zucchini reicht eine größere Kartoffel für drei bis fünf Grillfreunde aus.
Bei der Vorbereitung des Grillfestes hilft vor dem Einkauf eine Bestandsaufnahme, welche Gewürze, Kräuter und Soßen in der Grundausstattung der Küche schon vorhanden sind. Natürlich sind eine gleichzeitige Beurteilung der Füllstände und eine eventuell notwendige Nachbestückung Teil der Vorbereitung.
Zu prüfende Basisgewürze und Klassiker sind Salz, Pfeffer und Senf. Hier kann die Sorte genauer beurteilt werden. Meersalz hat andere Eigenschaften als Tafelsalz. Schwarzer Pfeffer adelt ein feines Steak deutlicher als eine bunte Universalmischung. Senf ist mild, scharf, süß und brennend erhältlich.
Vorgemischte Grillsalze werden von vielen Herstellern angeboten. Sie helfen auch bei der Herstellung von Marinaden. Für Anhänger der puristischen Natürlichkeit empfehlen sich Kräuter der Provence oder die Einzelgewürze Basilikum, Chili, Kümmel, Lorbeer, Majoran, Nelke, Petersilie, Rosmarin und Thymian. Fünf Einzelgewürze oder Kräuter der Provence und drei weitere treffen jeden Geschmack.
Für das Herstellen von Marinaden sollte kalt gepresstes Olivenöl (Natives Olivenöl Extra) verwendet werden. Es sollte vor der Grillparty mindestens ein halber Liter auf zehn Teilnehmer verfügbar sein. Butter, Kokosfett und spezielle Würzöle werden ergänzend eingekauft.
Zum Besorgen des Grillguts und den Würzmitteln kommen einige Zutaten, die beim Einkauf auch bedacht werden müssen. Begleitendes Brot kann von französischem Stangenbaguette über Vielkornbrot und Toast bis zu Pumpernickel und Schwarzbrot reichen. Eine gute Auswahl bietet den Gästen mindestens drei möglichst unterschiedliche Sorten.
Klassiker als Grillsoßen sind Aioli (spanische Knoblauchmayonnaise), Chutneys, Ketchup und Mayonnaise. Sie sind in großer Auswahl erhältlich und halten meist lange. Frisch zubereiten lassen sich die beliebte Guacamole, die aus mit Salz und Knoblauch gewürztem Avocadomus besteht. Knoblauch und eine Zwiebel lassen sich gut zum Spicken von Fleisch verwenden. Eine besondere Geschmacksnote bringen Speckscheiben ins Grillgut. Sie können zum Einwickeln von Datteln eingesetzt werden oder als „Krönung“ auf Steaks landen.
Für experimentierfreudige Gaumen empfehlen sich Zutaten, die mit dem Kontrast zwischen herzhaft und süß spielen. Flüssiger Honig lässt sich auf Fleisch und Gemüse aufstreichen. Auf dem Grill entsteht eine knusprige kandierte Haut, die beispielsweise aus Zwiebelringen so hübsche wie leckere Zugaben beim Anrichten macht.
Als Dessert gewinnen gegrillte Bananen wachsende Beliebtheit. Beim Einkauf sollte auf die Festigkeit der Früchte geachtet werden. Ideal ist der Reifezustand, der gerade aus hellgrüne ins gelbliche wechselt. Für die Anhänger beißender und großer Schärfe kann Meerrettich, insbesondere der japanische Wasabi, eine entscheidende Bereicherung sein.
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In der letzten Grillsaison sind wir angefangen, neben dem üblichen Grillfleisch auch mal Fisch zu grillen. Dabei haben wir die Erfahrung gemacht, dass zum Grillen von Fisch ein Fischkorb ein unverzichtbares Hilfsmittel ist.
Wer häufiger Fische auflegt, der kommt um einen praktischen Fischkorb, etwa dem Weber Fischkorb nicht herum.
Für die Anschaffung von einem Fischhalter sprechen folgende klare Vorteile:
Jeder kennt das: will man zum Beispiel eine Lachsforelle grillen, ergeben sich große Probleme, will man diesen großen Fisch – der vielleicht sogar noch eingeschnitten ist und mit Zitrone und Rosmarin verfeinert wurde – wenden, ohne dass er auseinanderfällt.
Klar, es bietet sich an auf Alufolie zu setzen und den Fisch daran einzurollen und zu wenden. Doch erheblich komfortabler und einfacher geht es eben doch mit einem eigenen Korb, der sowohl den Fisch als auch die Füllungen sicher fixiert. Mit einer einfachen Grillzange ist es schon eine wahre Kunst Fische ohne Schäden zu wenden.
Neben Fischen kann man die Körbe auch prima für zu grillendes Gemüse oder auch anderes höchst empfindliches Grillgut nutzen. Insofern handelt es sich beim Kauf beispielsweise des Weber Fischkorbs auch nicht um eine mehr oder weniger sinnlose Anschaffung.
Wir jedenfalls nutzen den Grillkorb mittlerweile bei jeder „Session“. Egal ob nun für Forellen oder Gemüse, teilweise auch Fleisch (Hähnchenschenkel) – der Fischkorb von Weber wird jedes Mal verwendet!
Fischkörbe gibt es vom Hersteller Weber in zwei Varianten: in klein (ab 37cm) und groß (ab 57 cm). Wofür Sie sich entscheiden sollten? Der Kauf des richtigen Fischkorbs hängt ganz von den individuellen Gegebenheiten ab. Genau genommen nämlich von der zur Verfügung stehenden Grillfläche.
Wer glücklicher Besitzer eines Smookers ist, wird in der Regel problemlos einen großen Korb für Fische bestellen und eben auch solche großen Fische für mehrere Personen grillen können. Wer unsicher ist, oder beispielsweise „nur“ einen kleineren Grill zum Balkongrillen sein Eigen nennt, fährt sicherer mit der kleineren Artikelvariante.
Kostenpunkt für die Fisch- und Gemüsehalter: jeweils circa 25 bzw. 35 €. Unserer Ansicht nach sind das faire Preise, wenn man sich vor Augen hält, dass die Körbe sicherlich zwei bis drei Grillsaisons überstehen dürften. Verarbeitet sind die Halter aus hochwertigem Edelstahl. Insofern wird man sicherlich noch länger Spaß an den kleinen Hilfsmitteln haben.
Unsere eigenen Erfahrungen mit dem Weber Fischkorb sind positiv. Doch was sagen andere Kunden? Gibt es weitere zu nennende Vorteile oder auch Nachteile bzw. Schwächen?
Als negativer Punkt wird teilweise die doch recht aufwändige (wenn händisch) Reinigung genannt. Diese ist durch die vielen Stränge, an denen gerne einmal Grillgutrückstände hängen bleiben, leider nicht unbedingt leicht. Wer allerdings über eine Geschirrspüler verfügt, darf sich freuen, denn damit konnten wir jedenfalls den Korb immer komplett gereinigt bekommen.
Positiv wird fast durchgängig das Grill-Ergebnis gewertet, was ja schließlich auch das wichtigste Kriterium sein dürfte: da das Gut durch den Weber Fischkorb nicht direkt auf dem Rost des Grills aufliegt, ist das Grillen mit der Indirekten Grillmethode zu vergleichen. Das Ergebnis: der Fisch wird schön saftig und äußerst zart sowie schmackhaft.
Natürlich darf man hier nicht verschweigen, dass das sicherlich auch in erster Linie an der eingekauften Fischqualität liegen wird, aber dennoch gilt, dass ein gekaufter Fischkorb beim Grillen unglaublich hilft.
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]]>Aufgrund der Zartheit des Fischfleisches sollte man jedoch vor den ersten Versuchen beim Grillen von Fisch einige Besonderheiten beachten. Zu allererst ist wärmstens ein sogenannter Fischkorb zu empfehlen. Dieser schützt den Fisch davor zu Brechen oder am Grillrost hängen zu bleiben.
Durch einen eigenen Fischkorb wird es zudem zum Kinderspiel den Fisch auf dem Grill zu wenden. Des Weiteren sollte die Temperatur für den Fisch niedriger sein als zum Beispiel beim Steak. Zusammen mit Fleisch sollten Sie den Fisch schon wegen der Geschmacksübertragung nicht legen.
Es gibt weiterhin die Möglichkeit sogenannter Fischspieße. Insbesondere für Garnelen, Langusten oder auch Tintenfischringe ist dies eine gute Möglichkeit. Man kann statt eines einfachen Spießes auch Zitronengras verwenden, der Geschmack des Zitronengras sorgt gleichzeitig für eine feine Note beim Fisch und wird sanft an das Grillgut abgegeben. Auch Fischstücke können verwendet werden, der Fisch sollte sich dann jedoch sehr festes Fleisch auszeichnen.
Hummer oder Langusten sollten Sie mit der Schale grillen, diese schützt das sensible Fleisch besonders vor dem Austrocknen. Fetthaltige Fische wie Makrele, Lachs oder Thunfisch kann man auch direkt über das Feuer, geschützt durch den Fischkorb, legen. Empfindlichere Fische wie Barsch oder Forellen eignen sich hervorragend für ein Folienpaket.
Oftmals muss man dabei dann aber auf das feine rauchige Aroma verzichten, dass beim Grillen eigentlich das gewisse Etwas ausmacht.
Sehr gute Erfahrungen habe ich persönlich beim Fisch grillen mit Alufolien gemacht. Diese Folien hält die direkte Hitze wie sie bei Holzkohlegrills ohne die Funktion von indirektem Grillen häufig entsteht perfekt vom Fisch-Grillgut ab. Eine Forelle etwa kann man ohne Probleme ausnehmen, mit beispielsweise Tymian würzen und Zitronen belegen.
Im nächsten Schritt einfach in eine inefache Alufolie aus dem Supermarkt einrollen und die Enden zuklappen. Auf dem Grill braucht das Fischfilet dann etwa 20-35 Minuten und ist im Ergebnis perfekt rosa gebraten. Einfach & vor allen Dingen günstig!
Zu beachten ist auch, dass man beim Fisch grillen mit Gewürzen eher vorsichtiger sein sollte, das natürliche Salz in dem Fischfleisch kann auf dem Grill nicht ablaufen wie in der Pfanne.
Würzen Sie stattdessen lieber etwas verhaltener und mit vielen frischen Kräutern wie Dill oder Rosmarin. Auch mit Olivenöl und Knoblauch kann man die ausgewählte Mahlzeit verfeinern.
Dabei ist es nicht wichtig, ob dies vor oder nach dem Garvorgang geschieht. Bei gefrorenen Fisch wie Lachssteaks kann auf das Auftauen verzichtet werden, auch hier sollte die Garzeit von 10 Minuten maximal pro Seite nicht überschritten werden.
To-Do-Liste für das Grillen von Fisch:
Perfekten Fisch zum Grillen erhält man übrigens mittlerweile schon in ausgesuchten Discount-Supermärkten. Auch die angesprochene Lachs-Forelle stammte zum Beispiel von Aldi.
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