Grillkohle richtig wählen

Wird Kohle verbrannt, entsteht Rauch. Dieser ist jedoch nicht nur ein mitunter unangenehmes Beiwerk beim Grillen, sondern kann mit der richtigen Grillkohle gar das Geschmackserlebnis perfektionieren. Der Handel bietet neben der allzeit bewährten Holzkohle weitere Varianten, wie beispielsweise Grillbriketts oder diverse Kohlearten, an.

Wie der Rauch den Geschmack verändert

Das Prinzip dahinter ist denkbar einfach. Ähnlich wie bei geräuchertem Fisch oder Fleisch wirkt sich auch beim Grillen der entstehende Rauch auf den Geschmack aus. Ohne eine ausreichende Räucherung würden auch Fisch und Fleisch nicht ihr typisches Aroma erhalten. Selbe Vorgehensweise gilt auch für das Grillen.

Wurde Grillgut nicht geräuchert, ist dies ganz deutlich am weniger würzigen Geschmack zu erkennen. Doch auch hier gilt: weniger ist manchmal mehr! Zwar ist das Grillen an sich nicht gesundheitsschädigend, jedoch sollte stets die Rauchentwicklung beachtet werde. Je mehr Fett in die Grillkohle tropft, desto größer ist die Verbrennung. Die dabei entstehenden Schadstoffe können in großen Mengen nicht nur den Geschmack des Fleischs negativ beeinflussen, sondern auch den Atemwegen schaden.

Die verschiedenen Möglichkeiten

Holzkohle zum GrillenDer Handel bietet neben der üblichen Grillkohle weitere Aromen an, mit denen das Grillen neu erlebt werden kann. Aus den Resten der Kokosnussschalen wird beispielsweise Kokoskohle gewonnen, die nicht nur eine sehr hohe Temperatur entwickelt, sondern auch zu einem leicht süßlichen Geschmack verhilft.

Weit verbreitet ist inzwischen der Einsatz von Bambuskohle, die ohne Rückstände verbrennt und dem Fleisch einen sehr leichten und angenehmen Geschmack verleiht.

Auch die eigene Grillkohle kann mit ein wenig Hilfe schnell aufgepeppt werden. Der Handel bietet hierfür sogenannte Smoking Chips an, die aus unterschiedlichen Hölzern gefertigt sind und einen exzellenten Geschmack versprechen. Sie lassen sich ganz einfach und bequem unter die restliche Holzkohle mischen, können bei Bedarf jedoch auch als alleiniges Brennmittel genutzt werden.